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Sonntag, 20. Dezember 2009

Ein historischer Tag?

Angesichts der neuen Entwicklungen innerhalb des rechten Lagers erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Strache spricht von einem "historischen Tag" für Österreich. Aber was wird sich schon ändern? Die potenziellen Wähler dieser Dumpfparteien werden sich weiterhin nicht abschrecken lassen und unbeirrt dem rechten Weg folgen; bei allen anderen haben Strache, Dörfler und Co längst ihr Gesicht verloren.

Scheinbar auch bei Regierungsfunkerin Ingrid Thurnher. Sie wirkt bei ihrer Einleitung zum Runden Tisch sichtlich amüsiert:
http://www.youtube.com/watch?v=4oPs-aGmNo8

Köstlich auch das ZIB 2 Interview, wo Moderator Tarek Leitner Strache mehrmals eine Frage stellt, die man zwar ganz einfach mit "ja" oder "nein" beantworten hätte können, Strache jedoch wiederholt "klar und deutlich" nicht antwortet. Aber das kennen wir ja bereits von verschiedenen Politikern.

http://tvthek.orf.at/topics/BZ%C3%96%20K%C3%A4rnten%20wird%20blau/1038021-ZIB-2/segments/1041835-Livegast-im-Studio (nach etwa 5 Minuten)

tw

Donnerstag, 29. Oktober 2009

kane g'scheidn Diskussionen mehr

Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen, hier alle fünf - ja fünf - Strophen des Klassikers von Georg Danzer:

i wü kane augfressanan G'sichter mehr segn
i wü di gaunzn Wickl nimma hean
des zaht mi so owe
des mocht mi so kraunk
vergeßt's mi doch und hobt's mi olle gern

i wü in kane bledn Lokale mehr geh'
wo jeda ummanaunda sitzt und feud
waunnsd wüsst daß si wos ändert
faung amoi bei dir au
besser di, daunn bessat si di Wöd

loch amoi, loch amoi, loch amoi
und wan mi bitte nimma au
loch amoi, loch amoi, loch amoi
weu midn raunz'n is doch a ned 'tau

i wü kane augsoffanan Gespräche mehr fian
weu mi des so unhamlich niachtan mocht
des druckt ma es Herz o'
des schlogt si auf d'Söh
da geh i liaba und sog Guade Nocht"

i wü a kane g'scheidn Diskussionen mehr hean
wo jeda imma nua von Freiheit red't
waunsd frei sei wüst, dann tua was
nur pass hoid auf dabei
daß ned auf Kosten von wem aundan geht

loch amoi, loch amoi, loch amoi
und wan mi bitte nimma au
loch amoi, loch amoi, loch amoi
weu midn raunz'n is doch a ned 'tau

i wü in dera unsöhlichn Schdod nimma lebn
wos'd jedn tog fümf kilo schwera wirsd
wo da di Woaheit aufgeht
wia a schwindsüchtiga Mond
und wo's de an di Leukämie valiasd


Wer übrigens glaubte, diesen tristen, schwermütigen Austropop-Sound gibt es nicht mehr, dem sei der Nino aus Wien empfohlen, der sich zuletzt in der Tradition der frühen Phase von Danzer oder Ambros hervor tat:

http://www.lastfm.de/music/Der+Nino+Aus+Wien/_/Du+Oasch

Freitag, 16. Oktober 2009

KHG - ein Simpel?

Wie wir alle wissen, ist der beste Finanzminister aller Zeiten zuletzt wieder einmal ein Opfer der schiefen Optik geworden und es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Leider glauben ihm ja viele nicht mehr und machen sich kaum Gedanken darüber, was eigentlich wäre, wenn KHG mit all den Affären in seinem näheren Umfeld wirklich nichts zu tun hätte. Herbert Lackner stellt sich daher im Leitartikel der aktuellen profil-Ausgabe (Nr. 42/09, S.15) jene Fragen, die sich im Falle eines tatsächlich supersauberen Gewissens aufdrängen müssten:

Was, freilich, wäre von einem solchen Mann zu halten? Von einem, der naiv in alle Fallen tappt, der ständig übertölpelt wird, dem jede Laus in den Pelz zu setzen ist, ohne dass er etwas merkt? Von einem, der nie nachfragt? Von einem Minister, in dessen Umgebung in Taschen gegriffen wird, ohne dass er den geringsten Verdacht schöpft? Von ­einem Entscheidungsträger, der solche Freunderln hat?

Wer würde einen Mann mit so miserabler Menschenkenntnis noch auf einen wichtigen Posten setzen wollen? Wer würde ihm Budgets anvertrauen, wenn man nicht sicher sein kann, dass sich falsche Freunde schamlos aus ihnen bedienen, ohne dass er Verdacht schöpft? Wenn Karl-Heinz Grasser ein Opfer ist, dann ist er eines von recht trauriger Gestalt. Er darf sich nicht wundern, wenn statt Mitleid allenthalben Schadenfreude aufkeimt.

So kann man den Strahlemann also auch sehen…


Meine liebe Krone, deren Schoßhündchen der fesche Finanzexperte immer war, hält ihm natürlich weiterhin die Stange. Obwohl üblicherweise schon allein das oft zitierte Wort „Unschuldsvermutung“ in diesem, bekanntlich immer roher und krimineller werdenden, Land Anlass genug gibt, wütende Leserbriefe zu schreiben, gilt diese auf jeden Fall für den armen Ex-Minister:

“Es gilt die Unschuldsvermutung", Leserbrief von Sigi Pilgram
“Schiefe Optik…", Leserbrief von Franz Köfel

Es hat schon einen sehr skurrilen Anstrich, wenn sich derartige Kapazunder in der Welt des freien Wortes gegen unseriöse Medienpraktiken und Vorverurteilungen auflehnen.
Das Wochenmagazin ist überhaupt ein Erzfeind der - an Feindbildern sehr reichen - Krone-Leserschaft, weil eben unseriös und ein Nest links-linker Schmierfinken, die in einer Scheinwelt leben. Man spart also nicht mit Seitenhieben auf diese „sensationsgeile“ aber „eher unbedeutende Wochenpostille“, dieses schmutzige „Hetzblatt“ und Franz Weinpolter reimt "dazu nur soviel: Ein Schmierfink hat halt kein Profil…"

Gleichzeitig vergisst man natürlich nicht, die herausragende Qualität, Volksnähe und menschliche Größe der eigenen Zeitung und vor allem die ihrer mutigen, Briefe schreibenden Leser zu betonen:

“Fast 3 Millionen Krone-Leser!", Leserbrief von Franz Weinpolter.
“Herzlichen Dank!", Leserbrief von Stephan Pestitschek.
“Dank an die Medien!", Leserbrief von Ing. Hans Peter Jank.

„Leserbriefe sollen in eine fruchtbare Diskussion münden, sie dürfen zum Nachdenken anregen, und sie können, mit viel Optimismus, den Weg zum ehrlichen, unverdächtigen sozial- und gesellschaftspolitischen demokratischen Denken abkürzen!“
– ...diejenigen, denen da nicht neben dem Lachen das Kotzen kommt, müssen wohl selbst zu dieser urösterreichischen, drei Millionen Mitglieder zählenden Sekte gehören. tw

Montag, 31. August 2009

In Memoriam

 

Glühbirne 100W (~1880 – 31. August 2009)

Donnerstag, 2. Juli 2009

Böse, böse Donauinsel!

Der von mir gecastete Hauptdarsteller dieser Plattform, Stephan „Pesterl“ Pestitschek, weiß natürlich auch die erschreckende Wahrheit über das größte Freiluft-Festival Europas und zieht erbost Bilanz:

Zeit der Bilanz. . .

Das Donauinselfest ist beendet. Manche feiern seinen angeblichen künstlerischen Erfolg, andere vom Gastronomen bis zum Dealer freuen sich über Rekordumsätze. Ganz besonders über das Ende der Veranstaltung freuen sich die Tausenden Anrainer, die wegen des Lärms seit Tagen nicht schlafen konnten, obwohl viele von ihnen durch die ständigen lauten und übel rauchenden Grillfeste von Zuwanderern einiges gewohnt sind. Die Umwelt freut sich, dass Tausende Tonnen Dosen, Flaschen, Zigarettenreste und Müll jeder Art entfernt werdedn. Das Hochwasser sorgt dafür, dass die Tausenden Liter Urin verdünnt und Richtung Schwarzes Meer abtransportiert werden. Wie üblich wird über Zwischenfälle, Raufereien, Überfälle, Diebstähle usw. nicht berichtet bzw. nur lapidar über ein paar unbedeutende kleine Zwischenfälle gesprochen. Die Anzahl der Rettungseinsätze kratzt üblicherweise an der Tausendergrenze und hängt stark von der politischen Ausrichtung des Berichterstatters ab. Von der klassischen megacoolen Alkoholvergiftung über Drogendelikte jeder Art bis zu den verschiedensten Körperverletzungen die Einsätze sind vielfältig. Bei all dem Spektakel und freiem Eintritt fragt man sich, wer bezahlt das alles? Hunderte Polizisten, Ordner, Sanitäter, Straßenkehrer, Gärtner usw. sind für das Fest tätig. Die Künstler treten wohl auch nicht gratis auf, alleine das Herankarren des Equipments kostet ein Vermögen. Das Aufstellen der Bühnen, die Stromversorgung usw., nichts ist gratis. So viel an Standgebühren kann keiner der Standler bezahlen, um die Kosten einigermaßen hereinzubekommen. Der Veranstalter ist laut Kurier die SPÖ-Wien daher hat der Steuerzahler das Recht zu erfahren, wie viel er für das Parteifest zuschießen darf.


Stephan Pestitschek, Strasshof
erschienen am Mi, 1.7.

http://www.krone.at/krone/S99/object_id__151137/hxcms/index.html



Überraschenderweise vergaß Pesterl neben dem obligatorischen Seitenhieb auf verhaltensauffällige Zuwanderer zu erwähnen, dass bei diesem insularen Gipfel der Unanständigkeit etwa 1 Million Kebabs verkauft werden und auch sehr viele ausländische „Künstler“ zur allgemeinen Lärmbelästigung beitragen.

Weiterführende (Krone-) Literatur zum Thema Donauinsel:

http://www.krone.at/krone/S99/object_id__150545/hxcms/index.html
http://www.krone.at/krone/S99/object_id__150768/hxcms/index.html




Das in Pesterls vorgestriger Weltanschauung integrierte Frauenbild erregte übrigens kürzlich den Unmut einer Krone-Leserin und veranlasste diese auch zu einem Leserbrief, dessen sarkastische Formulierung sogar den ehrenwerten Herrn Strudl vor Neid erblassen lassen könnte:

“Karrieresucht...", Leserbrief von Paula Hofer


Bei Diktatur-EU, kriminellen Scheinasylanten, und plötzlich urleiwanden Prölls ist sich die große Krone-Gemeinde aber nach wie vor einig.
tw

Freitag, 5. Juni 2009

Der blaue Planet

Für den Fall, dass ihr schon zu alt seid, um vom HC persönlich Post zu bekommen, und glaubt, grindiger als Plakatreime, öffentliche Kreuzzüge und der neue HC Rap, geht es wirklich nicht:

HC, der bekanntlich verstärkte politische Bildung in Schulen ablehnt, weil er dahinter die eindeutige Absicht der Linken erkennt, die Gehirne der unschuldigen Schüler zu waschen und sie dazu zu bewegen, Rot oder Grün zu wählen, liefert mit einem Superhelden-Comic seinen eigenen Beitrag zur politischen Bildung der Jungwähler.

Bitte, bitte, lest euch das durch! – ist wirklich witzig:

Der blaue Planet

Ungereimtheit (natürlich nicht die einzige): Wieso dürfen auch das Zentralplanet-Schwein und sein fieser Totenkopfkollege rauchen, so wie praktisch alle BlauplanetArier und sogar der flotte Flugkäfer (außer HC und seine dralle Elfe)

Schmissig: Auf Seite 20 sieht man den liebenswerten Blaufuchs mit einem Schärpe tragenden Hund Mensur fechten, womit auch die treue Zielgruppe der Burschenschaften befriedigt wäre.

Frech: Ebenfalls auf Seite 20 bestellt HC tatsächlich drei Bier (…unter welche Kategorie fällt das jetzt?)

Ein Schelm, der Böses dabei denkt: Die SS-Runen auf Seite 36 sind natürlich rein zufällig und ungewollt.

Schade: Trotz der Anbiederung an die Kronen Zeitung auf Seite 21 (übrigens in durchaus logischem Zusammenhang sich aus der Erzählung ergebend und mit einem Schilling bezahlt) wird das von der wertvollen Zeitung nicht gewürdigt. Im Gegenteil, sie erdreistet sich gar folgenden Leserbrief in der Sonntagsausgabe zu veröffentlichen:

“EU-Wahlen Der blaue Planet (HC-Comic)", Leserbrief von Carina Waldner

Ich glaube bzw. hoffe, diese Jungwählerin steht nicht alleine da mit ihrer Meinung. Vielleicht geht dieser primitive Tölpel langsam wirklich zu weit, und wird womöglich immer weniger ernst genommen. Insofern wäre dieser Comic ein wertvoller Beitrag, der vielleicht doch so manchen die Augen öffnet, bevor sie blind HC wählen.
tw

Dienstag, 19. Mai 2009

3 Monate im Word-Rap

Opernball * Schlierenzauer * Kurzarbeit * Constantini * AUA * Bankgeheimnis * mehr Geld * Peter Alexanders Tochter * Ich bin ein Star * Krise * Sparen * Streik * Schüler * Lehrer * Baustellen * Hundekot * Google Streetview * EU Gipfel * Doping * Zilk der Spion * Wattestäbchen * Finanzgipfel * Niki List * Pisa-Boykott * Hans Krankl * Reiche schröpfen * 4:0 * Abruzzen * 4:4 * Helmut Frodl * Portugiesischer Wasserhund * des Schülers Fenstertage * Schweinegrippe * Panik * Pandemie * Dancing Stars * Einbrüche * Fritz Muliar * Hahn * CERN * Faymann * Lifeball

bz

Samstag, 14. Februar 2009

Junge Kärntner wählen anders...

Diese Woche ging wieder einmal der schon zur Tradition gewordene Protestsongcontest über die Bühne.
Ins Finale schaffte es diesmal auch eine Coverversion und man kann annehmen, dass The I Fratelli Ramoreo mit ihrer bissigen Interpretation eines Falco-Hits in Kärnten Auftrittsverbot haben:

http://fm4.orf.at/stories/1601202/ => Download “Young Romance”

Mein Favorit, die gut formulierte “Ode an die Jugendsubkultur“, landete leider nur im Mittelfeld.

tw

Next Voodoo Night

Freitag, ?? 2014

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Zuletzt aktualisiert: 6. Jun, 16:04

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