Als Reaktion auf die, von der EU verordnete Entsendung weiterer dreihundert unerfahrener Grundwehrdiener in südländische Krisengebiete um dort Bananen geradezubiegen gingen heute wieder zigtausende unzufriedene Bürger auf die Straße und hielten österreichweit Protestkundgebungen ab.
Auch hochrangige Vertreter der beiden anständigen Österreicher-Parteien solidarisierten sich mit den Demonstranten und verzehrten öffentlich Bananen mit der ehemals charakteristischen aber mittlerweile verbotenen Krümmung. Einmal mehr zeigten diese Patrioten ihren Mut und ihre Entschlossenheit, gegen diesen EU-Wahnsinn anzukämpfen.
Währendessen knieten unsere - so genannten – Volksvertreter in Brüssel und stimmten einem Gesetz zu, das den privilegierten Mitgliedstaaten (also allen 26 Ausländerstaaten) erlaubt, überflüssige, den Sonnenschein trübende Wolken nach Österreich abzuschieben.
Gott schütze unsere schöne Heimat!
tw
voodoo - 3. Apr, 18:22
Eine österreichische Realsatire auf höchstem Niveau liefert das BZÖ. Offensichtlich beobachtete man den Kanzler iPhone-telefonierend noch vor dem offiziellen Verkaufsstart des schicken Geräts. Da das Bündnis Zukunft alle anderen österreichischen Probleme bereits gelöst zu haben scheint, plant man nun eine parlamentarische Anfrage zu dieser skandalös anmutenden Causa.
"Gusenbauer sollte lieber endlich einmal das Ohr am Bürger haben und nicht am sündteuren illegalen iPhone", so das BZÖ.
Der nächste Untersuchungsausschuss scheint unaufhaltsam auf uns zuzurasen. Weiterführendes Informationsmaterial liefert der Standard. bz
voodoo - 22. Mär, 21:58
Und die Moral von dieser G´schicht:
Mit banaler EU-Kritik kann man jedes grindige Klopapier verkaufen - sei es nun das wunderbar transparente "ohne" oder eine ähnlich klingende Tageszeitung.
Wir würden heute gerne ausgehen, wissen aber gar nicht ob wir das überhaupt dürfen und wir damit auch mit dem Diktat aus Brüssel konform gehen. Oder wird uns noch gar nicht vorgeschrieben, wann wir schlafen gehen müssen, wie ein besorgter Passant vorhersah?
Ich sehe das ja eher so, dass die Diktatur mehr von diesem Schundblatt ausgeht, das nach und nach die öffentliche Meinung gleichschaltet. tw
voodoo - 21. Mär, 18:15
Passend zum Thema
dieser Artikel in der
Presse.
bz
voodoo - 19. Mär, 13:08
Lest
diesen Artikel! Kurz zusammengefasst: Wer dem Staat mehr Macht und Gewalt gibt, um sich vor der Gewalt einzelner zu schützen, fördert die Staatskriminalität. "Ein Politiker, der Bürgerrechte abbaut, ist langfristig gefährlicher als ein Terrorist." Wie wahr, wie wahr! Das hatte bereits Benjamin Franklin erkannt: "They who would give up an essential liberty for temporary security, deserve neither liberty or security." (Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.)
In den letzten Wochen ist ja einiges aus dem österreichischen Innenministerium an die Öffentlichkeit gelangt. Ich glaube, da kommt noch einiges auf uns zu.
as
olorun - 16. Mär, 12:24
Ja es gibt ihn noch - wie das Szeneblatt heute berichtet, ist Alexander Bisenz wieder auf Tour.
"Absolut gähnfrei" heißt sein neues Programm, dass das Publikum von der Mehrzweckhalle in Statzendorf bis zur Rübezahlhütte in Going zum Toben bringen wird. tw
Tourdaten und vieles mehr auf www.bisenz.at
voodoo - 3. Mär, 20:04
Weil die nächste Voodoo-Night ungewöhnlicherweise an einem Freitag stattfindet möchte ich nur daran erinnern, rechtzeitig eure Videorekorder zu programmieren.
Schließlich verpassen wir so die nächste Runde der "Dancing Stars" und es wäre sehr bedauerlich, wenn uns der Unmut über dieses Versäumnis die Stimmung ruinieren würde. Ich fürchte auch, dass uns unser ehrenwerter Wirt dafür nicht seinen Fernseher zur Verfügung stellt und uns nicht einmal mit den wichtigsten Entscheidungen am laufenden hält.
Übrigens hätte ich eine interessante Frage für das Rateteam im Anschluss an die Sendung: Wozu braucht das spritzige Moderatenduo bei der dramatischen Bekanntgabe des wöchentlichen Votingergebnisses eigentlich ein Handmikrofon zusätzlich zu dem fetzigen Teil, das jeder im Showgeschäft bereits am Kopf montiert hat? tw
voodoo - 20. Feb, 22:30
Zuletzt rätselten wir über den Grund, warum unser Rekordtorschütze im Nationalteam, Toni Polster vor seinen 3 Toren gegen die DDR im entscheidenden Spiel der Qualifikation für die WM in Italien vom Publikum ausgepfiffen wurde:
Weder beschimpfte er seine Fans noch enttäuschte er sie durch einen bösartigen Vereinswechsel, Grund war nur seine damalige Ineffizienz.
"15. November 1989. Österreich braucht gegen die ehemalige DDR im Wiener Prater einen Sieg. Toni Polster, in den vorangegagenen sechs WM-Qualifikationsspielen, in denen er zum Einsatz kam nur zwei Mal erfolgreich, ist bei Teamchef Hickersberger im Angriff gesetzt. Sehr zum Unmut des Publikums, auch zum Unmut mancher Journalisten und selbst ernannten Experten. Sogar in der Fernsehsendung Sport am Montag beruft Moderator Sigi Bergmann im Vorfeld der Partie eine Diskussionsrunde ein, die sich mit der Frage auseinander zu setzen hat, ob man diesen Polster nun braucht oder nicht….."
"Als die Aufstellung durchgegeben wird, erfüllt beim Namen Polster ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert das Oval. Polster aber lässt sich nicht beirren und gewinnt die Partie im Alleingang. Drei Tore zum 3:0 Endstand, Österreich ist bei der Endrunde in Italien dabei, Polster allerdings nicht mehr, als sich das Team auf die Ehrenrunde begibt. Da war er längst in der Kabine. "Alles andere wäre Heuchelei gewesen"
(Auszug aus Achim Schneyders Buch Ein Leben in 90 Minuten)
Dem österreichischen Nationalteam sind in den 13 Spielen der letzten 12 Monate immerhin 7 Tore gelungen. Keiner der Spieler traf öfter als zweimal aber glücklicherweise ist das Publikum heute nicht mehr so radikal wie in den wilden 80ern und nimmt unseren zukünftigen EM-Helden durch dumme Pfiffe das dringend benötigte Selbstvertrauen. tw
voodoo - 18. Feb, 20:32