Selbstverständlich würdigen in den letzten Tagen seine treuen Schäfchen auf den Leserbriefseiten unentwegt den großen Zeitungsmacher. Freilich durchaus zu Recht, Dichand hat schließlich doch einiges in diesem Land bewegt.
Natürlich waren aber auch die Formulierungen absehbar.
Natürlich wird die außergewöhnliche Qualität der Zeitung angepriesen, die Unabhängigkeit und der Mut, gegen den Strom anzuschwimmen. Die Zeitung ist ein starkes Bollwerk gegen den Meinungseintopf und den verordneten Sprech (…), ein Kollektiv gegenüber der von oben verordneten Meinungsdiktatur, ein Sprachrohr gegen selbsternannte Pseudoeliten. (Herrlich).
Und natürlich wird auch die neiderfüllte linke Journaille angeprangert, die sich tatsächlich erdreistet, Worte wie „Schattenseiten“ und „umstritten“ in Ihre Nachrufe einzubauen, womit diese leserlosen Blättchen, diese gleichgeschalteten Gutmenschen-Postillen neben ihrer letztklassigen Pietätlosigkeit wieder einmal ihr tiefstes Niveau entblößen.
Natürlich hofft die treue Leserschaft jetzt, dass der Kurs des großen Menschenfreundes fortgesetzt wird. Der Kurs zur Rettung Österreichs, den die Krone immer unaufhaltsam gefahren ist, ohne sich linken und faschistoiden Strömungen zu beugen. Man fordert auch, dass der „EU-Wahnsinn weiterhin auf den Leserbriefseiten aufgedeckt wird“ (das steht wirklich so dort!!!).
Immer wieder also die gleichen Meinungen in dutzenden Leserbriefen jeden Tag, größtenteils im gleichen Wortlaut. Doch gibt es auch besonders markante Varianten, wie z.B. mein persönlicher Favorit: Nun, da Hans Dichand tot ist, bangen drei Millionen Leser, ob ihre Zeitung den bewährten Stil beibehält oder sich am Altar der Gutmenschlichkeit und des Linksfaschismus opfern lässt. (Mag. Armin Fitzka, 20.6.2010)
Wie gesagt – das war alles absehbar. Noch unklar ist jedoch der Inhalt von Dichand´s Testament.
Rainer Nikowitz veröffentlicht im profil (Nr.25, S.112) (eh klar: gleichgeschaltet, pietätlos usw.) seine Gedanken, wie dieser letzte Wille aussehen könnte. Die beliebten Leserbriefe werden in Punkt 5 behandelt:
Sein Wille geschehe
Natürlich waren aber auch die Formulierungen absehbar.
Natürlich wird die außergewöhnliche Qualität der Zeitung angepriesen, die Unabhängigkeit und der Mut, gegen den Strom anzuschwimmen. Die Zeitung ist ein starkes Bollwerk gegen den Meinungseintopf und den verordneten Sprech (…), ein Kollektiv gegenüber der von oben verordneten Meinungsdiktatur, ein Sprachrohr gegen selbsternannte Pseudoeliten. (Herrlich).
Und natürlich wird auch die neiderfüllte linke Journaille angeprangert, die sich tatsächlich erdreistet, Worte wie „Schattenseiten“ und „umstritten“ in Ihre Nachrufe einzubauen, womit diese leserlosen Blättchen, diese gleichgeschalteten Gutmenschen-Postillen neben ihrer letztklassigen Pietätlosigkeit wieder einmal ihr tiefstes Niveau entblößen.
Natürlich hofft die treue Leserschaft jetzt, dass der Kurs des großen Menschenfreundes fortgesetzt wird. Der Kurs zur Rettung Österreichs, den die Krone immer unaufhaltsam gefahren ist, ohne sich linken und faschistoiden Strömungen zu beugen. Man fordert auch, dass der „EU-Wahnsinn weiterhin auf den Leserbriefseiten aufgedeckt wird“ (das steht wirklich so dort!!!).
Immer wieder also die gleichen Meinungen in dutzenden Leserbriefen jeden Tag, größtenteils im gleichen Wortlaut. Doch gibt es auch besonders markante Varianten, wie z.B. mein persönlicher Favorit: Nun, da Hans Dichand tot ist, bangen drei Millionen Leser, ob ihre Zeitung den bewährten Stil beibehält oder sich am Altar der Gutmenschlichkeit und des Linksfaschismus opfern lässt. (Mag. Armin Fitzka, 20.6.2010)
Wie gesagt – das war alles absehbar. Noch unklar ist jedoch der Inhalt von Dichand´s Testament.
Rainer Nikowitz veröffentlicht im profil (Nr.25, S.112) (eh klar: gleichgeschaltet, pietätlos usw.) seine Gedanken, wie dieser letzte Wille aussehen könnte. Die beliebten Leserbriefe werden in Punkt 5 behandelt:
http://www.nikowitz.at/kolumne1024.htm